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Hundekontrolle

Zuständige Abteilung: Abteilung Präsidiales
Zuständiger Bereich: Bereich Einwohnerdienste

Allgemeines

Die Hundekontrolle richtet sich nach dem Gesetz über das Halten von Hunden und der Verordnung.

Die jährliche Entrichtung der Hundeabgabe ist für alle Hunde obligatorisch und muss jeweils bis Ende März erfolgen.

Das Impfobligatorium gegen Tollwut wurde per 1. April 1999 aufgehoben. Die Impfungen sind nur noch im Falle von Auslandreisen vorgeschrieben.

Bereits bevor ein Hund angeschafft wird, müssen einige Dinge geregelt bzw. abgeklärt werden. Informieren Sie sich vogänging unter den folgenden Links:

 

Meldepflicht bei der Gemeinde und AMICUS

bei der Gemeinde, Bereich Einwohnerdienste:

  • Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet, die Hunde bei der Gemeinde innert 10 Tagen anzumelden (Bitte Impfbüchlein oder Hundepass mitbringen) und dieser allfällige Mutationen (Halterwechsel = Übernahme/Weitergabe / Tod des Hundes) mitzuteilen (§21 Hundegesetz).
  • Dies kann persönlich am Schalter erfolgen oder via Online-Schalter.
  • Für verspätete Meldungen wird pro Hund eine Gebühr von Fr. 20.00 erhoben.

bei AMICUS:

  • Ein Halterwechsel (=Übernahme/Weitergabe) sowie der Tod des Hundes sind zusätzlich ebenfalls innert 10 Tagen direkt an die Hundedatenbank AMICUS zu melden (Tel. 0448 777 100).
  • zur Anleitung Halterwechsel in AMICUS
  • Bei Importen aus dem Ausland muss der ausländische Chip in der Schweiz durch einen Tierarzt eingelesen werden, welcher dann den Hund in AMICUS registriert.
     

Ersthundehalter, Registration bei AMICUS
Haben Sie noch nie einen Hund gehalten und wollen Sie einen Hund übernehmen, erfolgt das Registrierungsprozedere in 2 Schritten. Sind Ihre Personendaten bei AMICUS bereits erfasst, entfällt der erste Schritt des Registrierungsablaufs:

  1. Erfassung Ihrer Personendaten:
    Sie sprechen bei Ihrer Wohnsitzgemeinde (Bereich Einwohnerdienste) vor, welche alle erforderlichen Daten zu Ihrer Person aufnimmt und Sie in AMICUS erfasst. Mit der Erfassung Ihrer Daten in AMICUS wird Ihnen eine Personen-ID zugeteilt, die Ihnen zusammen mit einem Passwort innert weniger Tage von AMICUS zugestellt wird.

  2. Erfassung des übernehmenden Hundes:

    Der Hund ist nicht bei der zentralen Datenbank registriert:
    Die Erstregistrierung erfolgt zwingend durch den Tierarzt. Dazu müssen Sie ihm den Hund und die Personen-ID vorzeigen.

    Der Hund ist bereits bei der zentralen Datenbank registriert:
    Sobald ein anderer Hundehalter Ihnen den Hund übergibt, können Sie den Hund mittels drücken des Buttons „Übernehmen" zu Ihren eigenen Hunden hinzufügen.

 

Mikrochip
Seit 1. Januar 2007 müssen alle Hunde und alle Welpen spätestens drei Monate nach der Geburt, in jedem Fall jedoch vor der Weitergabe, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der Hundedatenbank AMICUS registriert sein.

Hunde mit einer deutlich lesbaren Tätowierung müssen nicht neu gekennzeichnet aber ebenfalls registriert werden. Die mit der Kennzeichnung erhobenen Daten werden von den Tierärztinnen und Tierärzten direkt der AMICUS gemeldet.

 

Abgabe (Hundesteuer)
Aufgrund des Hunderegisters wird den Hundehaltern jeweils im Februar die Rechnung für die Abgabe zugestellt. Die Rechnung enthält die nötigen Informationen und Instruktionen.

Die Jahresabgabe pro Hund beträgt Fr. 150.00 (inkl. Einschreibgebühr und Kantonsbeitrag).

  • Erreicht ein Hund das Alter von 3 Monaten nach dem 30. Juni, so ermässigt sich die Abgabe auf die Hälfte.
  • Stirbt ein Hund und wird kein Ersatzhund angeschafft, hat die Halterin bzw. der Halter Anspruch auf Rückerstattung der halben Abgabe, sofern der Hund vor dem 30. Juni gestorben ist.
  • Die Ermässigung für die Halter/innen von Hof-/Wachhunden entfällt ab 1. Januar 2010 aufgrund der neuen gesetzlichen Grundlagen.

Auf die Ausgabe von Hundekontrollmarken wird seit 1. Januar 2007 verzichtet.
 

"Kampfhundeverbot" ab 1. Januar 2010
Gemäss §8 Hundegesetz ist der Erwerb, die Zucht sowie der Zuzug von Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential gemäss Rassetypenliste II seit dem 1. Januar 2010 verboten. Zur Rassetypenliste II zählen Hunde, die mindestens 10% Blutanteil von Hunden folgender Rassetypen haben:

  • American Staffordshire Terrier
  • Bull Terrier und American Bull Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • American Pit Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Bandog und Basicdog


Praktische Hundeausbildung Kanton Zürich
Die praktische Hundeausbildung gemäss §7 Abs. 1 Hundegesetz ist mit Hunden der Rassetypenliste I zu besuchen. Gemäss den Übergangsbestimmungen ist der Nachweis der praktischen Hundeausbildung nur für Hunde zu erbringen, welche nach dem 31. Dezember 2010 geboren werden.

Die Ausbildung besteht aus:

  • Welpenförderung (4 Lektionen à mindestens 50 Minuten)
  • Junghundekurs (10 Lektionen à mindestens 50 Minuten)
  • Für Hundehalter, welche weder Welpen- noch Junghundekurs besucht haben (entweder den Hund erst später übernommen haben oder die Kurse aus einem anderen Grund nicht besucht haben), ist der Erziehungskurs (10 bzw. 20 Lektionen à mindestens 50 Minuten) obligatorisch.

Mit dem Kurs-Guide des Veterinäramts finden Sie ganz einfach heraus, welche praktischen Ausbildungskurse Sie mit Ihrem Hund im Kanton Zürich absolvieren müssen. Die genauen Bestimmungen zur praktischen Hundeausbildung finden Sie in der Hundeverordnung §§7 bis 14.

Die Kopien der Nachweise über die absolvierten Kurse sind innert eines Monats ab Erhalt dem Bereich Einwohnerdienste zuzustellen. Bewahren Sie die Original-Kursnachweise zu Hause auf, falls Sie den Kursbesuch z.B. infolge eines Umzugs später erneut belegen müssen.

 

 

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