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Die vergangenen Jahre (2012 - 2016)


Nach der Steuerfusserhöhung 2013 verbesserte sich die Erfolgsrechnung und die Selbstfinanzierung blieb bis 2015 auf überdurchschnittlichem Niveau nahezu stabil.

Diverse Aufwandsteigerungen (Verwaltung, Pflege, Soziales, Bildung, etc.) und stagnierende Steuererträge haben die Erfolgsrechnung im letzten Jahr etwas verknappt. Die höheren Grundstückgewinnsteuern konnten die Mehraufwendungen nicht vollständig auffangen. Für die vergangenen fünf Jahre steht den Nettoinvestitionen im Steuerhaushalt von 18 Mio. Franken eine Selbstfinanzierung von 17 Mio. Franken gegenüber, was einem Selbstfinanzierungsgrad von 96% entspricht. Unter Berücksichtigung der Nettoinvestitionen im Finanzvermögen (3 Mio.) resultierte ein Haushaltdefizit von 4 Mio. Franken. Die Nettoschuld beträgt per Ende 2016 noch 5 Mio. Franken. Das ist im Vergleich mit den Zürcher Gemeinden eine unterdurchschnittliche Substanz. Die Gesamtsteuerbelastung ist in den vergangenen Jahren von 105% auf 110% angestiegen (Mittelwert + 2 %). Ein Vergleich der laufenden Aufwendungen zeigt für 2015 vergleichsweise tiefe Aufwendungen.

Mit 3 Mio. Franken liegt die Selbstfinanzierung im 2016 0,6 Mio. Franken tiefer als im Vorjahr. Für den Rückgang verantwortlich sind vor allem höhere Aufwendungen sowie tiefere Steuern (v.a. Nachträge). Dies konnte durch höhere Grundstückgewinnsteuern sowie den höheren Finanzausgleich nicht kompensiert werden. Der so erzielte Selbstfinanzierungsanteil (14,4%) liegt immer noch auf überdurchschnittlichem Niveau. Die Investitionen von 2 Mio. Franken konnten vollständig selber finanziert und die Nettoschuld verringert werden. Mit dem Abschluss 2016 beträgt die Steuerkraft ca. 70% vom kantonalen Mittelwert, dadurch besteht eine recht hohe Abhängigkeit vom Ressourcenausgleich. Dieser dürfte 2018 aufgrund der Steuerkraft von 2016 über 1 Mio. Franken höher ausfallen als 2016.