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Finanzen & Steuern



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Die vergangenen Jahre (2015 - 2019)



(Bericht wird mit Finanz- und Aufgabenplanung jeweils im September aktualisiert). 

Mit positiven Rechnungsabschlüssen, eher geringen Investitionen und einer erfreulichen Ertragsentwicklung ist es gelungen, die Nettoschuld im Steuerhaushalt vollständig abzubauen. Mit der definitiven Einführung der neuen Rechnungslegung HRM2 per 1.1.2019 haben das Nettovermögen und das Eigenkapital einmalig um rund 1 Mio. Franken abgenommen (Zuteilung von Fonds neu im Fremdkapital). Für die vergangenen fünf Jahre stand den Nettoinvestitionen im Steuerhaushalt von 10 Mio. Franken eine Selbstfinanzierung von 19 Mio. Franken gegenüber, was einem Selbstfinanzierungsgrad von 188 % entspricht. Unter Berücksichtigung der Nettoinvestitionen im Finanzvermögen (2 Mio.) resultierte ein Haushaltüberschuss von 7 Mio. Franken. Per Ende 2019 verfügt der Steuerhaushalt über ein Nettovermögen von 3 Mio. Franken. Das ist im Vergleich mit den Zürcher Gemeinden eine unterdurchschnittliche Substanz, gegenüber den Vorjahren entspricht es aber einer deutlichen Verbesserung. Die Steuerbelastung blieb bei der Polit. Gemeinde in den vergangenen Jahren stabil (93 %), die Sekundarschulgemeinde erhöhte ihren Steuerfuss im 2016 (+2 %) und senkte ihn wieder im 2019 (‐1 %). Verglichen mit dem Median der Zürcher Gemeinden werden im Jahr 2019 um 8 % tiefere Aufwendungen im Steuerhaushalt ausgewiesen.

Mit 5 Mio. Franken lag die Selbstfinanzierung des Steuerhaushalts im 2019 rund 1 Mio. Franken höher als im Vorjahr. Für den Anstieg verantwortlich sind vor allem der höhere Ressourcenausgleich sowie höhere Steuererträge (inkl. Steuern früherer Jahre). Bei den Grundstückgewinnsteuern wurde das Vorjahresniveau um 0,2 Mio. Franken verfehlt. Die Nettoaufwendungen stiegen um 1 Mio. Franken an (v.a. Schule, Pflegefinanzierung, Verwaltung, Verkehr). Der so erzielte Selbstfinanzierungsanteil (19,4 %) liegt auf überdurchschnittlichem Niveau. Die Investitionen von lediglich 1 Mio. Franken konnten selber finanziert und die Nettoschuld vollständig abgebaut werden. Mit dem Abschluss 2019 beträgt die Steuerkraft 74 % vom kant. Mittelwert. Der Ressourcenausgleich wird 2021 aufgrund der Steuerkraft von 2019 0,9 Mio. Franken tiefer ausfallen als der in der Jahresrechnung 2019 verbuchte Betrag (inkl. Sek). Bei den Gebührenhaushalten zeigt sich im Wasser eine weiterhin knappe Situation mit negativer Selbstfinanzierung und einer  (geringen) Nettoschuld. Die übrigen Haushalte sind solide finanziert.