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Bauliche Entwicklung der Dorfteile

1945

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg entstanden die Quartiere nördlich und südlich der Stallikerstrasse und die Linth-Escher-Siedlung. Bald folgte der Bau der neuen Schulanlagen im Bruggen und in der Schachenmatten sowie weiterer Wohnhäuser. 1960 - 74 wuchs vor allem das Quartier Schachen / Bruggen. Mit den Überbauungen Bruggenmattweg / Herenholzweg und Schachenhof erhielt der Dorfteil Schachen weitgehend seine heutige Gestalt.

Im Spätherbst 1993 begannen zwischen Friedgraben und Stationsstrasse die Bauarbeiten an neuen Dienstleistungsbetrieben und weiteren Wohnhäusern.

Im alten Dorfkern war von der Hochkonjunktur wenig zu spüren. Fünf verstreut gelegene Mehrfamilienblocks und ein paar Einfamilienhäuser stammen aus jener Zeit. Rund um die alte Bausubstanz sind seit den 60er Jahren neue Wohnquartiere entstanden. Dank der weitsichtigen Strassenplanung sind diese über Sammelstrassen direkt an das übergeordnete Strassennetz angeschlossen. Der Dorfkern muss keinen Durchgangsverkehr mehr aufnehmen.

Am südöstlichen Abhang des Islisbergs liegen verschiedene Weiler und Einzelhöfe mit etwa 70 Einwohnern; sie befinden sich ausserhalb des Siedlungsgebietes und werden sich in naher Zukunft kaum verändern.

Die Erhaltung des ländlichen Charakters des alten Dorfteils mit der Kirche, den markanten Wohngebäuden, den grossen Giebeldächern und den verschiedenen Laufbrunnen wird angestrebt.

Bei Renovationen, Um- und Neubauten sind die Baupolizeibehörden in Zusammenarbeit mit den Bauherrschaften deshalb mit Erfolg um die Erhaltung des Dorfbildes bemüht.

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Gedruckt am 22.07.2018 18:53:31