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Strassenbau und -verbindungen

1824

Strassenverbindungen, das erkannten schon die Römer, bedeuteten Warenaustausch, Handelsbeziehungen, Reichtum, aber auch Macht, was besonders Napoleon veranlasste, in weiten Teilen Europas "les routes Napoleon" für seine Truppenverbände zu erstellen.

Das Knonaueramt lag jedoch früher weit ab dieser Durchgangsstrasse. Als 1512 Knonau Landvogteisitz wurde, waren die Strassenverhältnisse denkbar schlecht. Ein Gütertransport von oder nach Zürich führte über Hausen, Sihlbrugg und den Hirzel nach Horgen und weiter auf dem Zürichsee mit dem Schiff in die Stadt. Diese Verbindung diente auch dem Handeln mit der Innerschweiz. 

Noch viel beschwerlicher war damals eine Reise von Bonstetten nach Zürich. Das steile und schmale Wegstück über den Moränenhügel nach Stallikon, der "Züriweg" deutet noch heute auf die einstige Verbindung in die Metropole hin. In der Kantonskarte des Hans Konrad Gyger von 1667 folgten wir diesem Weg weiter aus dem Reppischtal zum Gratweg des Uetliberges, vorbei an den Gehöften Alt-Medicken (Mädikon) und den Fallätschen. Der ebenso steile Abstieg führte an der Ruine Manegg vorbei, südlich des Kolbenhofes zum Giesshübel und weiter vor die Tore der Stadt Zürich. 

 

» Von einer wirtschaftlichen Entwicklung und von der Hebung des Wohlstands bei uns kann man erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sprechen. Doch verspürte man den Anbruch der neuen Zeit schon früher. 

In den Jahren 1824 bis 1826 baute man die erste durchgehende Strasse durch das Amt. Bald verkehrte darauf die Postkutsche und verband so auch unser Dorf mit der grossen Welt.

Anfangs der fünfziger Jahre baute man die neue Zürcher Strasse über die Waldegg, Birmensdorf und die Fildern. Diese Verbindung rief dann auch neue Zufahrtsstrassen zum Dorf, so wie wir sie heute noch kennen. «
 

Quelle: Broschüre "Unsere Gemeinde" herausgegeben im November 1964 von der Gemeinde Bonstetten, unter Mitwirkung von: Pfarrer Werner Blum, Fritz Gehrig, Werner Glättli, Jürg Morf, Max Ritschard, Dr. Felix Wendler


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